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Bernhard Götzendorfer

Bernhard Götzendorfer · Wien

Ich baue Prototypen mit KI-Agenten.

Täglich, seit Ende 2024, inzwischen über 250. Bei der AI Factory Austria mache ich daraus Ventures.

Portrait von Bernhard Götzendorfer
Portrait: KI-generiert

Wer da baut

In der IT bin ich seit 2015, angefangen mit einer Lehre. Danach iOS-Apps für Marken, die in Österreich jeder kennt. Dann knapp vier Jahre die eigene Firma, danach Konzern-IT: Projekte, Ausschreibungen, Übergaben. Nebenbei habe ich mir KI und die Dev-Skills dazu selbst beigebracht, Abend für Abend, Prototyp nach Prototyp. Irgendwann hat der Job nicht mehr zu dem gepasst, was ich nach Feierabend gebaut habe. Anfang 2026 haben wir uns im Guten getrennt. Heute baue ich Agenten-Systeme, die ohne mich weiterlaufen.

Bernhard Götzendorfer im dunklen Hemd über schwarzem Shirt, sitzend beim Panel des Wien Software Architecture Meetup, lächelt Richtung Publikum.
Panel beim Wien Software Architecture Meetup, Juni 2026

Das Werkzeug

Alles hier ist mit session-orchestrator gebaut, meinem Open-Source-Plugin für Claude Code. Es gibt Coding-Agenten einen Prozess: verstehen, planen, in Wellen bauen, auf Evidenz abschließen.

/plugin install session-orchestrator@kanevry

Damit gebaut

Außerdem baue ich

  • FeedFoundry, intern: Instagram-Content-Tool für meine eigenen Marken. Der Text wird deterministisch gerendert statt generiert; nur die optionalen KI-Hintergründe laufen durch ein Vision-Gate, das im Zweifel ablehnt.

  • hermes-agent, ein Fork des Nous-Research-Agents: war meine Messaging-Zentrale, wird nicht mehr weiterentwickelt.

  • ai-gateway, interner LLM-Proxy: alle Agenten laufen über einen Punkt, damit Kosten und Modellwahl an einer Stelle liegen.

  • sven, die dritte Generation meiner eigenen Agent-Infrastruktur (erst BIGG, dann clank, heute sven): verarbeitet täglich Mails, Kalender und Notizen, jede Aktion mit Freigabe-Schritt.

  • Ein eigenständiger Community-Agent auf Basis derselben Learnings: läuft rund um die Uhr auf eigenem Server, antwortet teilautonom.

  • Eine B2B-Lead-Pipeline, die täglich 19 Datenquellen auf 3 Servern zusammenführt.

  • Ein Screening, das KMU-Nachfolge-Kandidaten über GF-Alter und Digitalisierungsgrad findet.

  • Ein Security-Layer für Agenten-Tool-Calls: Prompt-Injection-Erkennung mit über 180 Mustern, an einem Hackathon-Wochenende gebaut.

  • AI-Enablement in der Praxis: wöchentliche Build-Sessions, in denen Leute mit Agenten an eigenen Vorhaben bauen. Nicht zuschauen, selbst machen.

Arbeitsweise

Jede Session läuft nach demselben Muster: erst verstehen, dann planen, dann arbeiten die Agenten in Wellen. Im Median sind das zwölf Agenten pro voller Bau-Session, in der Spitze waren es 117. Ich schreibe die Aufträge, prüfe die Diffs und gebe frei, wenn das Ergebnis in der Realität hält. An 58 von 60 Tagen lief das zuletzt genau so. Kein Experiment mehr, Alltag. Und ich bringe Teams dazu, selbst so zu arbeiten: wöchentliche Build-Sessions, Hands-on am eigenen Vorhaben.

„Heute sind drei Agenten parallel gelaufen. Einer baut, einer testet, einer dokumentiert, und ich schau alle zwei Stunden rein, ob die Richtung noch stimmt. Mehr braucht es nicht.“

Dieses Repository: 164 Sessions, 17.04.–14.08.2026 · 1.263 Agenten in 414 Wellen · 97,1 % complete · 13 Läufe ohne Outcome-Tracking
Rollen im Detail
RolleWellenAgenten
Discovery57151
Impl-Core62174
Impl-Polish59151
Quality56175
Finalization5530
Ad-hoc-Rollen2629

Gerade

  • Venture Studio der AI Factory Austria: aus Signalen Ventures machen.
  • AI-Arbeitsgruppe: wöchentliche Build-Sessions, in denen 15+ Leute mit Agenten an eigenen Vorhaben bauen.
  • WalkAITalkie ist im App Store, AgenticCutter schneidet nebenbei die Videos dazu.

Wo ich war

Vier Termine aus dem letzten halben Jahr.

Blick von hinten über rund zwanzig Köpfe im Publikum auf eine große Leinwand mit dem session-orchestrator-README, Kapitel „Lifecycle at a glance“. Links am Rednerpult neben dem web3-hub-vienna-Schild steht Bernhard Götzendorfer mit Mikrofon, klein und im Gegenlicht.
session-orchestrator live gezeigt, der Lifecycle auf der Leinwand. web3 hub vienna, Juni 2026 Rückblick lesenLive-Demo mit Co-Host. Der ganze Lifecycle, von der Planung bis zur Auswertung, am offenen README.
Vier Männer nebeneinander vor einem Rollup der AI Impact Mission. Bernhard Götzendorfer, Zweiter von links im blauen Polohemd, hält die Urkunde des BitGN PAC Hackathon.
Siegerehrung am Wiener Hub, ich bin der Zweite von links mit der Urkunde. BitGN PAC Hackathon, April 2026 Zum BerichtIn drei Stunden allein gebaut, vor Ort. Ein eigenständiger Agent mit fünf Sicherheitsschichten, die letzte ist eine menschliche Freigabe.
Fünf Personen auf einer Bühne im Technischen Museum Wien, alle mit Funkkopfhörern. Bernhard Götzendorfer, Zweiter von links im dunklen Polo, gibt dem Moderator die Hand. Auf dem Screen dahinter steht sein Name.
Fünf Role Models auf der Bühne, ich bin der Zweite von links. Future Fit Festival im Technischen Museum, Juni 2026 Rückblick lesenRole Model auf der Messe Code your Career, eines von neunzehn. Über KI im Job und über Quereinstieg.
Sechs Panelgäste auf Barhockern vor einer Accenture-Fotowand. Bernhard Götzendorfer ist der Zweite von links, dunkles Hemd und Bart.
Panel auf Englisch, ich bin der Zweite von links. Wien Software Architecture Meetup, Juni 2026 EventseitePanelrunde neben Accenture, SQUER, fab4minds. Als Einziger ohne Firma im Rücken.

Wenn du an KI-Ventures, Agenten-Systemen oder Prototypen arbeitest: meld dich gern.

Wofür ich nicht der Richtige bin: Folien ohne Build, Wartung fremder Systeme.